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ABOUT LIFE

Im Alter von 5 Jahren steht samy das erste Mal, gemeinsam mit ihrem Papa und ihrer Schwester Romana, auf der Bühne. Ein einschneidendes Erlebnis, nachdem für sie klar war, dass Sie nur Sängerin werden kann.

ROMANA STIEGER, IHRE SCHWESTER ÜBER SAMY
„Dass ich meine Schwester in meinen Erinnerungen schon seit klein auf sehr eng mit dem Singen und der Musik verbinde, steht außer Frage - aber an Ereignisse und Entwicklungen in unserer Kindheit kann sie sich stets besser erinnern als ich mich, also beginne ich in ihren turbulenten Teenager-Jahren. Das war schließlich auch die Zeit, die für mich oft durch große Sorgen um sie geprägt war, eine Zeit, die noch sehr stark in meinem Gedächtnis präsent ist. Ich habe es so empfunden, als würde sie sich selbst durch ihren Lebensstil - was zwischenmenschliche Beziehungen (und auch schulische Dinge) betrifft - in eine Enge treiben, aus der es schlussendlich nur einen Ausweg geben konnte. Die Flucht nach Vorne! Sie hat einem Drang nachgegeben, der schon seit jeher so intensiv und leidenschaftlich in jeder Faser ihres Körpers vorhanden war, sie hat sich befreit – Musik wurde zu ihrem Ventil, zur Entladungsmöglichkeit, zur Chance, Gefühle und Gedanken aufzuarbeiten und auszudrücken. Sie ist diesen Weg gegangen, ohne auch nur einmal jemanden zu fragen, was er/sie davon hält - denn für sie war es klar, es stand außer Frage, was sie für sich selbst zu tun hatte. Es kommt schon mal vor, dass beim hören ihrer Songs und Texte plötzlich in mir ein Bild oder ein Gefühl auftaucht, das ich mit einer bestimmten Zeit ihres (oder auch meines?) Lebens verbinde - ihre Musik ist ein wunderbares Geschenk."

Nach schier unendlich scheinenden Jahren des Schulbankdrückens beginnt sie im September 2001 das langersehnte Jazz- und Popular -Gesangstudium am Konservatorium. Die Möglichkeit Musik und Gesang zu studieren und sich ausschließlich damit auseinander zusetzten schlug relativ schnell vom anfänglichen Enthusiasmus in eine emotionale Lähmung um.

„Ich habe unheimlich viel bei meinen Lehrern gelernt wovon ich heute noch als Sängerin und Songwriterin profitiere, war aber damals mit 19 Jahren auf viele Dinge emotional nicht vorbereitet. So traf mich der mathematische und statistische Zugang zur Musik, der am Kons herrschte, wie ein Vorschlaghammer und löste eine psychische und physische Blockade in mir aus. Sprich: ich konnte keinen geraden Ton mehr singen, konnte meine Stimme nicht mehr ausstehen und bekam Probleme mit meinen Stimmbändern! Ich fing an, an mir zu zweifeln und überlegte überhaupt mit dem Singen aufzuhören...!“

Samy brach daraufhin Ihr Studium ab und stieß damit bei Eltern und Bekannten auf wenig Begeisterung.

LUCY IN THE SKY
Nach dieser sehr desillusionierenden Selbsterfahrung kam ihr das Angebot einer Coverband sehr gelegen. „Mit Lucy in the sky wurde ich nicht nur road- und tourtauglich gemacht, sondern ging auch durch die wirklich harte Schule dieses Geschäfts. Wenn man 120 mal im Jahr angefangen von Lebensmittelvergiftungen, gestohlenen Gagen, zerstörten Instrumenten, unmenschlichen „Unterkünften“, bishin zum Schleppen von schwerstem Equipment durch Schnee und Regen oder in Skiorten eingeschneit zu sein, überstanden hat und sich dann immer noch keinen anderen Job wünscht, kann einem nichts mehr erschüttern....! Danke Ewald, Andi, Brian und Luki für diese 2 geilen Jahre!.......“

In dieser ereignisreichen und aufregenden Zeit mit über 200 Konzerten in 4 Ländern fand samy langsam wieder ihren Zugang zum Singen und zur Musik.

„Ich habe mich meiner Angst nicht gut genug zu sein und der Angst als Musikerin nicht existieren zu können gestellt und alles etwas leichter genommen. Vergeigte Dinge genommen wie sie waren und über ärgerliche Ereignisse, die so und so nicht mehr zu ändern waren, gelacht!.... Ich wäre damals fast an der „Verkopfung“ der Musik zerbrochen und hab halt festgestellt, dass Musik für mich n u r über Emotionen funktioniert...!“

Mit der Entscheidung ihr Umfeld, ihre Fehler und sich selbst nicht immer allzu ernst und kritisch sehen zu müssen, kommt auch die Erkenntnis, dass Musik bislang die wohl größte, wichtigste, purste und vielleicht auch einzige Konstante in ihrem Leben ist.

„Es ist wichtig Macken, Probleme, Ängste, Ecken und Kanten zu haben, diese an sich erkennen, akzeptieren, lieben zu lernen und zu all seinen Entscheidungen zu stehen......!.“ „Wenn ich mich selbst nicht immer und immer wieder in Scheiße reingeritten hätte, nicht ständig ´falsche´ Entscheidungen getroffen hätte, dann wäre ich heute nicht wer und wo ich bin!“

Nach etwa 2 Jahren der puren „Liveerfahrung“ verspürte sie das erste Mal wieder den Wunsch eigene Musik zu machen, eigene Songs zu schreiben. Darauf folgte eine Phase des Suchens und es entstanden einige Songs in verschiedensten Kollaborationen.
Aber erst mit dem Produzententeam Gery Moder (den sie seit ihrem allerersten „Lucy Gig“ kennt und der als Live- Techniker ihre Entwicklung am allerbesten mitverfolgen konnte) und Martin Seimen, hat sie das ideale Team für sich gefunden.

GLOBAL.KRYNER
Mitten in den Vorbereitungen für ein Soloalbum bekam samy im Dezember 2004 das Angebot, als Leadsängerin bei der Crossover Band „Global.Kryner“ einzusteigen. Sie überlegte nicht lange und sagte zu. Das darauf folgende Jahr sollte zum bisher Rasantesten und Aufregendsten werden. Unzählige Fernsehauftritte, die Teilnahme am Eurovisions- Song Contest, der „Amadeus Award“ für die beste Pop-Rockgruppe national, eine Goldene LP, die Aufnahme und Veröffentlichung des Albums „Krynology“ auf dem samy gleich fleißig mitkomponierte- und textete. Tourneen durch Österreich, Deutschland, Holland, Schweiz, Slowenien und Kroatien, folgten.

„....Ein wahrlicher Husarenritt und ein unglaubliches Jahr 2005 mit einer unglaublichen Band! Ich habe mit dieser Band die Möglichkeit jede Menge Erfahrung mit den Medien, dem Fernsehen zu machen, mit Medienrummel, Positiv- und Negativmeldungen, Erfolgen und Niederlagen, den heimtückischen und hilfreichen Seiten der Medien umzugehen. Wie oft im Leben kriegt man schon so eine Chance? Danke Christof, Edi, Anton, Sebastian, Karl und ganz besonders dem Luki, ohne dem wohl so schnell nichts aus mir geworden wäre...!:-)“

Seither ist samy voll ausgelastet, singt Tourneen, arbeitet mit Global.Kryner an deren nächster CD und bastelt mit ihrem Produzententeam fleißig an ihrem Soloalbum.

„ ......NEIN zu viel Arbeit ist mir das nicht! Ich brauche das! Ich liebe meine Arbeit, mein oft chaotisches, fantastisches, unberechenbares, abwechslungsreiches, kreatives Leben. Die Arbeit an meiner Musik, an meinen eigenen Songs, ist wie ein Ankommen, nach Hause kommen und doch gleichzeitig der Beginn einer langen Reise.........“

PRESSE STIMMEN

... „Das Mädchen hat Nerven wie Drahtseile!“...
(KURIER 2005)

... „Die charismatische Sängerin Sabine Stieger ihrerseits kommt vom Pop her, vermag aber wunderbar Jazzballaden zu interpretieren...“
(Neue Züricher Zeitung 2005)

... „Die 22-jährige Sängerin Sabine Stieger singt viele Popsternchen locker- lächelnd an die Wand und zaubert bei Sam Browns „Stop“ oder dem Beatles-Hits „Hey Jude“ dem Publikum Gänsehaut auf die Arme. Und Zeit für einen kleinen Flirt ist auch immer noch.“...
(Aachener AZ 2005)

... Solopfade? Man kann gespannt sein auf die eigenen Pop- oder Rock-Songs. „Die meisten Starmaniacs würde sie wohl locker links liegen lassen...“
(Kronen Zeitung 2005)

... „Sängerin samyjones beispielsweise hat ein bestechendes Organ, um das viele Möchtegern-Piepmätze sie beneiden dürften...“ (sound&image.de 2005)
... “ein großes Lob insbesondere an Sängerin Sabine Stieger, die ihre Stimme jedem Stil (Pop, Rock, Jazz, Disco, Bossa,) jeder Nuance Ironie und sämtlichen Stimmungen unterziehen kann...“ (musicoutlook.de 2005)

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